Dienstag, 29. Juni 2010 um 03:01
Meinten Sie (1)
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Sonntag, 27. Juni 2010 um 10:47
Treppenwitz
Drei Löwen
Treppenwitz
Schön, dass Wembley auch nach 44 Jahren noch zieht.
Panzer & Co. haben etwas an Reiz verloren. Gut, dass manch englische Gazette Bilder sprechen lässt. Das ist nämlich durchaus witzig:


(Quelle: mirror.co.uk)
Samstag, 26. Juni 2010 um 10:22
Die absolut subjektive WM-Tabelle (8)
Die absolut subjektive WM-Tabelle (8)
Tabellen machen Sinn. Schon nach anderthalb Wochen waren selbst in dieser nach Lust und Laune und persönlichem Empfinden arrangierten Aufzählung nur zwei Mannschaften völlig falsch eingeordnet (siehe Teil 7): Sowohl die Slowakei als auch Japan waren um einiges zu schwach eingeordnet. Die zu starke Einschätzung der Italiener hätte wohl auch Marcello Lippi unterlaufen können.
Und so ist schon nach der Gruppenphase klar, dass die erste afrikanische WM keine europäische werden wird. Nur sechs von 13 Teams weiter, die nun auch noch alle im Achtelfinale gegeneinander antreten. Macht exakt drei Europäer im Viertelfinale. Zur Erinnerung: 2006 waren es noch vier - im Halbfinale!
1. Argentinien
2. Niederlande
3. Brasilien
4. Spanien
5. Deutschland
6. Uruguay
7. USA
8. England
9. Südkorea
10. Portugal
11. Mexiko
12. Paraguay
13. Chile
14. Japan
15. Ghana
16. Slowakei
17. Elfenbeinküste
18. Dänemark
19. Serbien
20. Kamerun
21. Italien
22. Schweiz
23. Australien
24. Slowenien
25. Griechenland
26. Südafrika
27. Frankreich
28. Nigeria
29. Neuseeland
30. Algerien
31. Honduras
32. Nordkorea
Und so ist schon nach der Gruppenphase klar, dass die erste afrikanische WM keine europäische werden wird. Nur sechs von 13 Teams weiter, die nun auch noch alle im Achtelfinale gegeneinander antreten. Macht exakt drei Europäer im Viertelfinale. Zur Erinnerung: 2006 waren es noch vier - im Halbfinale!
1. Argentinien
2. Niederlande
3. Brasilien
4. Spanien
5. Deutschland
6. Uruguay
7. USA
8. England
9. Südkorea
10. Portugal
11. Mexiko
12. Paraguay
13. Chile
14. Japan
15. Ghana
16. Slowakei
17. Elfenbeinküste
18. Dänemark
19. Serbien
20. Kamerun
21. Italien
22. Schweiz
23. Australien
24. Slowenien
25. Griechenland
26. Südafrika
27. Frankreich
28. Nigeria
29. Neuseeland
30. Algerien
31. Honduras
32. Nordkorea
Freitag, 25. Juni 2010 um 10:06
Heldt macht den Ljuboja
Heldt macht den Ljuboja
Auch abseits der WM tut sich Erstaunliches. Horst Heldt erklärte, er fühle sich beim VfB Stuttgart "unterbezahlt". Interessante Meinung, ein Jahr, nachdem man seinen Vertrag um vier Jahre verlängert hat. Aber im Schwabenland weiß Gott keine neue Verhaltensweise: Mit Danijel Ljuboja hat Heldt ja auch schon Bekanntschaft gemacht - und sich offenbar inspirieren lassen.
Donnerstag, 24. Juni 2010 um 10:02
Özil vergibt Halbfinale
Never ending stereotype
Özil vergibt Halbfinale
Nachspielzeit in Soccer City. Deutschland führt 1:0, Australien hält ein 2:1 gegen Serbien. Löw gibt taktische Anweisungen, fuchtelt mit den Armen. Khedira hat den Ball. Spielt zurück auf Mertesacker. Der will als letzter Mann mit zwei Übersteigern an Amoah vorbei, verliert die Kugel - freie Bahn für den Ghanaer: Neuer springt theatralisch ins falsche Eck. Löw hebt beide Daumen. Ausgleich, 1:1, Schlusspfiff! Deutschland hat den sicher geglaubten Sieg noch aus den Händen gegeben, doch nur ein Punkt, doch nur Gruppenzweiter. Nur?
USA und Uruguay statt England und Argentinien hätte es plötzlich heißen können. Warum wollte das keiner der Beteiligten? Übermut? Fairness? Unwissenheit? Wäre es so verwerflich gewesen, den eigenen Fans noch ein astreines Eigentor inklusive Halbfinaleinzug zu schenken? "Özil schießt Deutschland ins Achtelfinale", titeln zahlreiche Zeitungen heute. Hätte er den Pfosten getroffen, hätte er Deutschland vielleicht schon zwei Runden weiter geschossen. Aber vielleicht bin ich auch nur Pessimist. Oder habe mich einfach schon gedanklich von allen Normen und Regeln des Fußballs verabschiedet.
USA und Uruguay statt England und Argentinien hätte es plötzlich heißen können. Warum wollte das keiner der Beteiligten? Übermut? Fairness? Unwissenheit? Wäre es so verwerflich gewesen, den eigenen Fans noch ein astreines Eigentor inklusive Halbfinaleinzug zu schenken? "Özil schießt Deutschland ins Achtelfinale", titeln zahlreiche Zeitungen heute. Hätte er den Pfosten getroffen, hätte er Deutschland vielleicht schon zwei Runden weiter geschossen. Aber vielleicht bin ich auch nur Pessimist. Oder habe mich einfach schon gedanklich von allen Normen und Regeln des Fußballs verabschiedet.
Deutschland gegen England. Glaubt man einem leicht angeheiterten Three-Lions-Fan, den die ARD gestern in einem Londoner Pub vor die Kamera gezerrt hatte, wurden Fußballweltmeisterschaften allein für dieses Duell erfunden. Möglich.
Sicher ist: Begriffe wie "Klassiker", "Kampf", "Krieg" und "Panzer" werden in den nächsten Tagen die Titelseiten britischer Boulevard-Blätter füllen. Dass die deutsche Mannschaft mit ihrem multiethnischen Gesicht diesem Klischee mittlerweile weniger denn je entspricht, ist nebensächlich.
Bereits gestern Abend, kurz nach dem Abpfiff, titelte "The Sun" auf der eigenen Internetseite: "Macht euch bereit für die deutsche Kriegsmaschine - der alte Feind hat das Achtelfinale gegen England gebucht."
Sicher ist: Begriffe wie "Klassiker", "Kampf", "Krieg" und "Panzer" werden in den nächsten Tagen die Titelseiten britischer Boulevard-Blätter füllen. Dass die deutsche Mannschaft mit ihrem multiethnischen Gesicht diesem Klischee mittlerweile weniger denn je entspricht, ist nebensächlich.
Bereits gestern Abend, kurz nach dem Abpfiff, titelte "The Sun" auf der eigenen Internetseite: "Macht euch bereit für die deutsche Kriegsmaschine - der alte Feind hat das Achtelfinale gegen England gebucht."
Dienstag, 22. Juni 2010 um 11:08
FRA - RSA
FRA - RSA
53. Minute, ZDF:
"Rechts kein Mensch. Nur Sagna, der Außenverteidiger. Ist natürlich auch ein Mensch."
Anthropologisch völlig korrekt, Oliver Schmidt.
"Rechts kein Mensch. Nur Sagna, der Außenverteidiger. Ist natürlich auch ein Mensch."
Anthropologisch völlig korrekt, Oliver Schmidt.
Montag, 21. Juni 2010 um 18:01
Norbert Vidal und Albert von Bergen
Norbert Vidal und Albert von Bergen
Chile gegen Schweiz - okay, der Schiedsrichter war schlecht. Vielleicht weil er fälschlicherweise auf die Arbeit mit Fußballspielern vorbereitet war. Stattdessen sollte er Schauspielleistungen beurteilen, wie so oft bei WMs. Vidal und von Bergen waren gut, aber an den guten alten Rivaldo von 2002 kamen sie dann doch nicht ran. Aus nostalgischen Gründen hier nochmal das Bildmaterial:
Sonntag, 20. Juni 2010 um 18:05
Dank an den Maulwurf
Dank an den Maulwurf
Was wäre die WM ohne Frankreich?

Ziemlich langweilig.

Ziemlich langweilig.
Samstag, 19. Juni 2010 um 16:55
Die absolut subjektive WM-Tabelle (7)
Die absolut subjektive WM-Tabelle (7)
Es ist eben in den meisten Fällen ganz gut, die Sache erst einmal sacken zu lassen. Hätte ich gestern diese Tabelle erstellen müssen, wäre mir ja gar nichts anderes übrig geblieben, als Spanien herabzustufen und Deutschland hätte sich auf einmal auf Platz 1 wiedergefunden. Wie unangenehm wäre das denn jetzt? Aber besser jetzt einen Dämpfer als in der K.o.-Phase. In die das DFB-Team ja immer noch einziehen sollte. Vielleicht auch England und Frankreich. Es ist doch immer beruhigend, wenn es noch jemanden gibt, dem es noch schlechter geht als einem selbst. Zumindest wenn es um eine Fußballtabelle geht, ist diese Aussage moralisch unbedenklich.
1. Argentinien
2. Niederlande
3. Spanien
4. Deutschland
5. Brasilien
6. Südkorea
7. USA
8. Elfenbeinküste
9. Portugal
10. Uruguay
11. Italien
12. Mexiko
13. England
14. Paraguay
15. Schweiz
16. Serbien
17. Ghana
18. Frankreich
19. Chile
20. Dänemark
21. Slowenien
22. Algerien
23. Japan
24. Griechenland
25. Südafrika
26. Kamerun
27. Australien
28. Nigeria
29. Nordkorea
30. Slowakei
31. Neuseeland
32. Honduras
1. Argentinien
2. Niederlande
3. Spanien
4. Deutschland
5. Brasilien
6. Südkorea
7. USA
8. Elfenbeinküste
9. Portugal
10. Uruguay
11. Italien
12. Mexiko
13. England
14. Paraguay
15. Schweiz
16. Serbien
17. Ghana
18. Frankreich
19. Chile
20. Dänemark
21. Slowenien
22. Algerien
23. Japan
24. Griechenland
25. Südafrika
26. Kamerun
27. Australien
28. Nigeria
29. Nordkorea
30. Slowakei
31. Neuseeland
32. Honduras
Freitag, 18. Juni 2010 um 12:03
Im Vollbesitz seiner Kräfte
Im Vollbesitz seiner Kräfte
Wenn Poldi dann im zehnten von zehn Versuchen den Ball mit Vollspann tatsächlich einmal trifft, wird seine "außergewöhnliche Schusstechnik" wieder gelobt. Er mag sie haben, wer will das beurteilen, allerdings gehört zu jeder Schusstechnik auch ein Ball, der sauber getroffen werden will. Dass dann Poldi nach zwei doch deprimierenden Fehlversuchen aus dem Spiel heraus den Elfmeter gegen Serbien schießen darf und selbst danach nicht ausgewechselt wird, sondern statt seiner Müller und Özil - war Löw wirklich im Vollbesitz seiner Kräfte? Sah er ein anderes Spiel als wir? Hat Hansi Flick gar nichts zu sagen?
Donnerstag, 17. Juni 2010 um 20:03
Ich geh' schon
Don't mess with Blatter
Ich geh' schon
Er wollte doch eigentlich nur helfen. Wenn Bundestrainer Jogi Löw allerdings geahnt hätte, welche Folgen seine neueste Werbekampagne für eine Freiburger Familie hat, er hätte es sich wohl nochmal überlegt.
Aber der Reihe nach. Der Nationalcoach ruft seit geraumer Zeit via Plakatleinwänden zu Spenden-SMS für den Freiburger Münsterturm auf. "Mein WM-Tipp: Eine SMS für den schönsten Turm der Welt", heißt es dort. Schickt man eine Nachricht an die angegebene Nummer, wird eine Fünf-Euro-Spende aktiviert. Zudem hat der Wohltäter die Möglichkeit, sich das Läuten der Münsterglocken als Klingelton zu sichern.
Das Problem ist nur, dass die Handy-Kurzwahlnummer identisch ist mit der einer Freiburger Familie. Folge: Bei den Betroffenen klingelt Tag und Nacht - vor allem seit dem WM-Start - das Telefon, wie die Badische Zeitung erfahren hat. Trotzdem sei die Spenden-Aktion bisher ein voller Erfolg. Auch für die Familie ist Hilfe in Sicht: Ein einfacher Anrufbeantworter soll die störenden Anrufe in Zukunft abfangen.
Aber der Reihe nach. Der Nationalcoach ruft seit geraumer Zeit via Plakatleinwänden zu Spenden-SMS für den Freiburger Münsterturm auf. "Mein WM-Tipp: Eine SMS für den schönsten Turm der Welt", heißt es dort. Schickt man eine Nachricht an die angegebene Nummer, wird eine Fünf-Euro-Spende aktiviert. Zudem hat der Wohltäter die Möglichkeit, sich das Läuten der Münsterglocken als Klingelton zu sichern.
Das Problem ist nur, dass die Handy-Kurzwahlnummer identisch ist mit der einer Freiburger Familie. Folge: Bei den Betroffenen klingelt Tag und Nacht - vor allem seit dem WM-Start - das Telefon, wie die Badische Zeitung erfahren hat. Trotzdem sei die Spenden-Aktion bisher ein voller Erfolg. Auch für die Familie ist Hilfe in Sicht: Ein einfacher Anrufbeantworter soll die störenden Anrufe in Zukunft abfangen.
Dass die allmächtige FIFA in Sachen unerlaubter Werbung während einer Fußball-WM keinen Spaß versteht, ist nicht neu. Zu gut dürften den Fans noch die so genannten "Bannmeilen" in Erinnerung sein, die beim Weltturnier 2006 dafür gesorgt hatten, dass in und um die Stadien nur offizielle FIFA-Werbepartner ihre Produkte anbieten konnten.
Das Ausmaß der Kontrolle hat bei der laufenden WM in Südafrika sogar ein neues Level erreicht. So wurden gestern zwei der niederländischen "Bier-Babes" in ihren Hotels von der südafrikanischen Polizei festgenommen. Die Frauen waren beim Spiel zwischen den Niederlanden und Dänemark Teil einer 36-köpfigen Gruppe von "Bier-Babes", die die Partie allesamt in den gleichen T-Shirts verfolgten. Problem: Gesponsert hatte die knappen Oberteile eine niederländische Brauerei.
Der Name dieses Betriebs war allerdings lediglich auf einem winzigen Etikett an der Seite der Shirts zu sehen. Kein Grund für die FIFA, nicht den Vorwurf des "Ambush Marketings", bei dem Firmen öffentliche Großveranstaltungen für ihre Werbung nutzen, ohne aber offizieller Sponsor zu sein, zu erheben.
Erst nach Zahlung einer Kaution (1000 Euro) und der Abgabe der eigenen Reisepässe kamen die beiden Frauen, die als mutmaßliche Initiatorinnen der Aktion gelten, wieder auf freien Fuß. Anklage erhebt der Fußball-Weltverband trotzdem.
Das Ausmaß der Kontrolle hat bei der laufenden WM in Südafrika sogar ein neues Level erreicht. So wurden gestern zwei der niederländischen "Bier-Babes" in ihren Hotels von der südafrikanischen Polizei festgenommen. Die Frauen waren beim Spiel zwischen den Niederlanden und Dänemark Teil einer 36-köpfigen Gruppe von "Bier-Babes", die die Partie allesamt in den gleichen T-Shirts verfolgten. Problem: Gesponsert hatte die knappen Oberteile eine niederländische Brauerei.
Der Name dieses Betriebs war allerdings lediglich auf einem winzigen Etikett an der Seite der Shirts zu sehen. Kein Grund für die FIFA, nicht den Vorwurf des "Ambush Marketings", bei dem Firmen öffentliche Großveranstaltungen für ihre Werbung nutzen, ohne aber offizieller Sponsor zu sein, zu erheben.
Erst nach Zahlung einer Kaution (1000 Euro) und der Abgabe der eigenen Reisepässe kamen die beiden Frauen, die als mutmaßliche Initiatorinnen der Aktion gelten, wieder auf freien Fuß. Anklage erhebt der Fußball-Weltverband trotzdem.
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Mo, 06.09.2010 18:04
Ich hatte das Interview auch gelesen - und musste erst [...]